Im Mittelpunkt der 2. Netzwerkkonferenz des Projekts Forte Cultura, die am 25. Juni 2013 in der Festung Hohensalzburg stattfand, stand die Diskussion über den Entwicklungsfortschritt der Kulturroute Forte Cultura von der Ostsee bis zur Adria.
Die Projektpartner haben sich mit der Markteinführung des Kulturerbes Mitteleuropas befasst. Der verantwortliche Projektpartner für die Entwicklung und Vermarktung der Kulturroute, ECCOFORT reg.ass. Berlin, bot den erreichten Entwicklungsstand und Eckpunkte für die neue Tourismusmarke Forte Cultura an. 29 Vertreter des mitteleuropäischen wehrhaften Erbes aus 8 europäischen Ländern tauschten ihre Erfahrungen und Meinungen aus.
Alle eingeladenen Festungsvertreter beschäftigten sich mit der Analyse der Kulturroute Forte Cultura und der Frage, wie man das kulturelle Erbe Mitteleuropas auf den Markt bringen kann. Herr Maximilian Brunner moderierte das Treffen und stellte den Teilnehmern die Festung Hohensalzburg als integralen Bestandteil des UNESCO-Weltkulturerbes vor, die für den Kulturtourismus von großer Bedeutung ist.
Die Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen der Kulturroute Forte Cultura und der österreichischen Kulturroute Via Imperialis wurden während des Treffens als besonderes Anliegen diskutiert. Dabei zeigte sich, dass es viele Chancen für neue Synergien und gemeinsamen Nutzen gibt. Der Projektpartner Kronach bietet unter dem Label Forte Cultura auch ein Modell für eine regionale Festungskooperation in Franken an.
Während des Treffens wurden die Attraktivität und der Wert des Tourismussektors, die Einbindung des kulturellen Erbes der Festungen und Denkmäler in den Tourismusmarkt sowie die Vorteile der internationalen Zusammenarbeit erörtert.
Die Teilnehmer der Konferenz diskutierten über Kulturrouten, ihre Auswirkungen auf den Tourismussektor und dessen Bereicherung, den Vermarktungsprozess des kulturellen Erbes, die Instrumente, die für die Umsetzung internationaler Vermarktungsstrategien des kulturellen Erbes auf dem Markt erforderlich sind, und die Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Festungen.
Die Vertreterin des Europäischen Instituts für Kulturstraßen, Sorina Capp, stellte die Erfahrungen des INTERREG IV-C-Projekts CERTESS vor und gab einige Tipps zur Entwicklung qualitativ hochwertiger Kulturstraßen, die mit 27 Kulturstraßen in Europa die erfolgreichsten sind.
Die nächste Netzwerkkonferenz wird im Dezember 2013 in Jaromer-Josefov / CZ stattfinden.


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