Bild: Reisegruppe in der Festung Rocca Borgia in Vejano, mit Dank an Prinz Landolfo von Neapel Rampolla, Eigentümer der Festung.
Rom ist nicht nur eine Reise wert, sondern auch stets ein lohnendes Forschungsgebiet für alle, die sich für Festungen interessieren. Die Hauptstadt Italiens ist seit der Römerzeit stark befestigt, was jedoch feindliche Truppen im Laufe der Geschichte nicht davon abgehalten hat, die Stadt von Zeit zu Zeit anzugreifen und einzunehmen. Viele Befestigungsanlagen sind bis heute erhalten geblieben, einige in unterschiedlichem Zustand. Diese reichen von den römischen Stadtmauern, wie beispielsweise der Aurelianischen Mauer als einem der beeindruckendsten Vermächtnisse des Römischen Reiches, bis hin zu den modernen Bastionsbefestigungen der italienischen Architektenfamilie Sangallo, bis hin zu den großen Befestigungsanlagen des „Campo Trincerato“ aus dem 19. Jahrhundert, die noch heute in Form eines Festungsgürtels um die Stadt herum zu sehen sind. Außerhalb Roms wurden während der Renaissance zahlreiche befestigte Adelsresidenzen, Stadtkomplexe und Hafenbefestigungen errichtet, deren Zweck mehr oder weniger darin bestand, den Zugang zur Hauptstadt zu verhindern, aber auch zu schützen.
Die Reiseberichterstattung schildert die Erfahrungen einer Gruppenreise und untersucht das vorhandene touristische Potenzial. Dabei werden Schwachstellen im Umgang mit diesem historischen Erbe aufgezeigt. Die Studienreise sollte weniger bekannte Befestigungsanlagen einem breiteren Publikum bekannt machen, um sie durch vernetztes Marketing besser zu vermarkten.
Die 10-tägige Festungsreise unter der Leitung von Dr. Hans-Rudolf Neumann umfasste Festungsmonumente in Rom und der Provinz Latium, darunter Teile des Festungsrings Campo Trincerato in Rom, Castel Sant'Angelo, Vatikanstadt, Vejano, Ostia, Nettuno, Civita Castellana und Monte Soratte.
Die vielbeachtete Pilotreise bot den internationalen Teilnehmern einen tiefen Einblick in die Festungsbaugeschichte der Region, begleitet von renommierten Experten des gemeinsamen Wissenschafts- und Expertenausschusses von FORTE CULTURA und EFFORTS, z.B. Fiorenzo Meneghelli und Teresa Colletta.
Bericht der Fortificatory-Studie zur FORTE CULTURA-Pilot- und Studienreise: Rom – Latium 2023
Erhältlich beim Roderer Verlag
Rezension: Teresa Colletta, IT



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