Die Abschlusskonferenz des Forte Cultura-Projekts in Kostrzyn nad Odra, die vom 24. bis 27. November stattfand, wurde von einer kleinen, aber sehr fesselnden Ausstellung im Berliner Tor - dem Besucherzentrum des Festungsmuseums Kostrzyn - begleitet. Die ausgestellten Kunstwerke, die sich mit Festungskunst beschäftigen, wurden von einem Mitglied des Projektteams, Herrn Aleksander Jankovic Potocnik, vom Institut Ad Pirum in Logatec / Slowenien realisiert.

Unter dem Titel “Borderlands” vereint die Ausstellung die beiden Interessen des Autors: Illustration und Festungsgeschichte. Die Künstlerin erforscht das faszinierende Phänomen der befestigten Grenzen und ihre Auswirkungen auf das Leben und die Denkweise der Menschen.

Alexander schloss 1984 sein Studium an der Fakultät für Architektur an der Universität von Ljubljana ab. Trotz seiner formalen Ausbildung als Architekt war seine Hauptbeschäftigung das Illustrieren und Karikieren für die damals wichtigsten slowenischen Zeitschriften. Zwischen 1989 und 1994 lebte er in Melbourne, Australien, wo er einen Diplomstudiengang für Animation und interaktive Multimedia absolvierte. In den neunziger Jahren arbeitete er hauptsächlich in der Werbebranche. Im Jahr 2000 war er Animator für das Gewinnerteam des Golden Drumstick Award beim Golden Drum Festival.

Der Wendepunkt in seiner Karriere kam im Oktober 1999, als er beim Zeichnen einer touristischen Karte der Gemeinde Ziri das vergessene Befestigungssystem namens Rupnik-Linie entdeckte, das der Öffentlichkeit bis dahin völlig unbekannt war. In den Jahren 2011 bis 2013 war er Vizepräsident des Verbandes der slowenischen Gesellschaften der bildenden Künstler. Derzeit ist er Mitglied des Kunstrates der Gesellschaft für Bildende Kunst in Ljubljana.

Die Grafik oben: Borderland 2 - Am Grenzfluss wartet ein mächtiger Turm in einer Zitadelle auf die Touristen, die per Schiff, Luftschiff oder auf dem Weg dorthin ankommen. © A.J. Potocnik



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